"Der Ausweg aus dem Dilemma"

Wir befinden uns in einem gewaltigen globalen Wirtschaftskrieg und weltweit wird die Zwei-klassengesellschaft immer ausgeprägter. Die Präventivmassnahmen, den eskalierenden Auswirkungen dieser Entwicklung entgegen zu wirken werden immer aufwendiger. Die Einsparungen und Kosten gehen zu Lasten der Bildung und Familien und die steigenden Lebenshaltungskosten belasten vorwiegend die Rentenbezüger. 

Die Globalisierung und die Annäherung an die EU, die bilateralen Verträge, sowie der spätere Vollbeitritt in die EU werden für die Schweizerbevölkerung zu einer Zerreissprobe. Wir stehen als Volk auf einer Hochpreis-Klippe!
Die hohen Produktions-, Verwaltungs- und Lebenshaltungskosten dürfen aber nicht zu Lasten der Ausbildung der nachkommenden Generationen und nicht auf Kosten der Arbeiter, der Bauern, der Rentner und der "KME" (kleine und mittlere Einkommensklassen) nach unten korrigiert werden. Was uns alle angeht sollten wir auch gemeinsam lösen und tragen!

Nach der jüngsten Geschichte der EU verliert manch einer zur Zeit den Mut, an einen EU-Beitritt der Schweiz zu denken. Da sind einerseits die Korruptionsfälle der EU-Kommission, andererseits die harsche und von Arroganz geprägten Reaktionen aus Brüssel gegen das souveräne 8 Millionen-Volk in Oesterreich, welches mit einer Protestwahl zur heutigen Regierungszusammensetzung führte.
Einer der Baumeister der EU, Ex-Bundeskanzler und Ex-Parteivorsitzender der CDU, Dr. Helmut Kohl und einige seiner Gefolgsleute entpuppen sich als überhebliche Schwarzgeld-schieber.
Die norditalienische Lega Nord möchte sich vom Süden des Landes abkoppeln. Spanien, von einer hohen Arbeitslosenquote geplagt, durchlebt Strassenkämpfe zwischen vorwiegend jugendlichen Spaniern und nordafrikanischen Immigranten/Flüchtlingen usw..
Alles Zeichen der Zeit. Es knistert im Gebälk! Moral und Ethik verblassen. Machtgelüste werden auf Kosten anderer ausgelebt.
Wir können nur daraus lernen, uns volksnäher, seriöser und solider auf die Veränderungen vorzubereiten.
Ein vereinigtes Europa wird kommen. Die Globalisierung ist schon Tatsache.

Von Seiten der Schweizerregierung und der Politik ist kein Konsens in Sicht. Die Fronten sind verkrustet und ohne Flexibilität. Unter dem Einfluss der multinationalen Wirtschaft wird Politik zum Erhalt der Macht und nicht für das Volk betrieben.
Die Gewinne sind privatisiert und die Verluste werden sozialisiert. Das heisst, die einen finanzieren die Basis, auf welcher andere ihren Vermögenszuwachs möglichst steuerfrei realisieren. Daraus resultieren die leeren Kassen und Finanzierungsprobleme beim Staat, bei den Kantonen, Gemeinden und nicht zuletzt bei den Sozialwerken der AHV/IV.
Sollte dieser Trend fortgeführt werden ist es nur eine Frage der Zeit, abhängig von der Entwicklung an den Börsenplätzen, bis die Pensionskassen ihren Auftrag auch nicht mehr erfüllen können.

Die Gewerkschaftsführer agieren seit Jahrzehnten nach altem Strickmuster und lassen sich bewusst oder unbewusst vor den Karren gewisser Interessengruppen spannen.
Auf bessere Wirtschaftszahlen reagieren sie geeint mit höheren Lohnforderungen und lösen damit die Teuerungswelle aus, die am Schluss den "KME" (kleine und mittlere Einkommens- klasse) durch den Kaufkraftverlust mehr Schaden als Nutzen bringen. Den Nutzen verbuchen die Unternehmungen, welche die Teuerung und Mehrkosten auf den Konsumen-ten abwälzen können. Weil die menschliche Arbeitskraft zu teuer wird, werden so die Argumente für Firmenschliessungen/Verlegungen oder  Rationalisierungen/Entlassungen frei Haus geliefert.
Bemerkung: Weniger ist manchmal mehr!
Die Mietzinsen von den Hypothekarzinsen abzukoppeln und der Teuerung zu unterstellen (dieser Vorschlag kommt ebenfalls von Seiten der Gewerkschaften) bedeutet:: teurere Grundnahrungsmittel = teurere Mietzinse = teurere Grundnahrungsmittel usw.. Ein Mechanismus mit Eigendynamik, zum Nachteil der KME. 
Die jüngst durch den Gewerkschaftsbund "SGB" lancierte Volksinitiative "Für eine Kapital-gewinnsteuer" ist ebenfalls ein Missgriff der Gewerkschaftsideologen. Die Initiative ist auf Neid und Missgunst aufgebaut, wurde über den Unterschriftensammler an der Strassenecke im Minutentakt dem Bürger gegen eine Unterschrift verkauft. Die Kapitalgewinnsteuer verursacht primär mehr Staat und demzufolge mehr Verwaltungskosten, welche in erster Linie von den Befürwortern der Initiative, über die Steuern berappt werden müssen! Dies ist ein weiterer Angriff auf Mittelstand und Kleinanleger, auf die Familien und alle die hier verwurzelt und gebunden sind. Und diejenigen, die man mit dieser Steuer bedacht hat, verlegen ihr Domizil oder Kapital in eine Steueroase. Damit wird die Zweiklassengesellschaft weiter "gefördert".

Die Symbiose:
Wirtschaftsführer, Politiker und Gewerkschaftsführer verlieren zunehmend das Volksvertrauen. Seit der Erfindung des Instruments "juristische Person" gerät die natürliche Person bezüglich der Verteilung der Steuerlast immer mehr ins Hintertreffen.
Viele Bürger fühlen sich ausgenutzt als Konsument, als Arbeitnehmer, als Arbeitgeber und vor allem als Steuerzahler. Das Volk will sich nicht länger runterwirtschaften lassen.
In den Schulen hat die Nullbockstimmung schon lange Einzug gehalten und viele Familien zerfallen unter dem Erfolgsdruck oder dem chronischen Geldmangel. Die Erwerbstätigen fliehen zusätzlich in die Schattenwirtschaft und die Rentner suchen ihr Heil zur Verbes-serung der Kaufkraft im Ausland. Mit dem freien Personenverkehr werden Jüngere diesem Trend folgen. 
Bevor wir noch mehr in Not und unter Zwang geraten, muss das Preisniveau im inter-nationalen Vergleich von der Schweizerbevölkerung, also von uns allen gemeinsam abgesenkt werden.
Wir brauchen Nachhaltigkeit in unserer weiteren Entwicklung, ohne die geschaffenen sozialen und wirtschaftlichen Strukturen zu zerstören.
Unser Steuer-System als Teuerungstreiber Nr.1  bietet Hand dazu. Es betrifft jeden und erfasst jeden. Unser Steuerrecht ist durch viele Revisionen eine Ansammlung von Kompromissen und im Zeitalter der Computer nicht mehr zukunftstauglich und auch nicht mehr zeitgemäss.
Zwischen der natürlichen Person und der juristischen Person muss steuerrechtlich eine klare Trennung vollzogen werden.

In einer Rede nach der Wahl zum Bundesratspräsidenten meinte Adolf Ogi "neue Ideen braucht das Land".

Bundesrat Kaspar Villiger bezeichnete Steuerhinterziehung/Schwarzgeld und Korruption als die Geissel der Volkswirtschaft.

Prof. Dr. Walter Wittmann "Die Schweiz. Ende eines Mythos"

Prof. Dr. Peter Glotz Uni Erfurt/Uni St.Gallen, sieht den Kapitalismus unter den heutigen Umständen ebenso scheitern wie den Kommunismus. Demokratie und Marktwirtschaft hätten nur in einem kommenden dritten Modell eine Zukunft.

Die "confutura-Formel".
Abschaffung der direkten Steuern für natürliche Personen und Einführung der Hinterlassenschaftsabgabe.
Chancengleichheit auf
                        Bildung /  Geborgenheit
                        Vermögensbildung / Rahmenbedingungen
                        Rente / Schutz
ist das confutura-Ziel!

Neu:   Auf Einkommen, Gewinn, Vermögen und Erbschaft bezahlen natürliche
          Personen keine direkten Steuern mehr.
          Schenkende und Auswandernde werden auf der Basis der Quellensteuer,
          plus zusätzlich 1% pro Erwerbsjahr, jedoch mit maximal 50% besteuert.

Neu:   wird die Kinderbetreuung einer vergleichbaren Arbeit entsprechend
          honoriert, sozial versichert und die Familie als Zelle der Gesellschaft
          gefördert.

Neu:   Mittels Steuererklärung wird das Einkommen zur Berechnung der
          Sozialabgaben ermittelt und das Vermögen bezüglich der
          Hinterlassenschaftsabgabe erfasst.
          AHV und BVG dienen dem Fiskus als Sicherheit. Die Rahmenbedingungen
          werden den künftigen Erfordernissen angepasst.

Neu:   Jede natürliche Person entrichtet eine Hinterlassenschaftsabgabe
          (zweckgebunden für Bildung und Schutz) von 50% ihres Vermögens.
          Als Uebergangsregelung werden die bisher bezahlten Steuern rückwirkend   
          verzinst und der Hinterlassenschaftsabgabe angerechnet.

Neu:   Die Mehrwertsteuer wird auf +/- 15 % angehoben. Mehrere variable
          MwSt-Sätze, vom Grundbedürfnis bis Umweltbelastung werden vieles
          regeln. Die bisherigen staatlichen Einnahmequellen wie Quellensteuer,
          Lenkungsabgaben, Stempelsteuer (ist zu diskutieren), Gebühren sowie die
          direkten Steuern der juristischen Personen bleiben erhalten.

  Jeder gewinnt und keiner verliert:
Die confutura-Formel

Dieses Symbol steht für

Chancengleichheit
Gerechtigkeit
Nachhaltigkeit

- ist das dritte Modell.
- verschafft dem "Mythos Schweiz" wieder   
  Glaubwürdigkeit und Lebendigkeit.
- ist eine neue Idee unter Einbezug der
  Verwaltungstechnik von heute.
- bekämpft Steuerhinterziehung/Schwarzgeld und 
  Korruption an der Wurzel. Schwarzgeld wird
  uninteressant.
- eröffnet dem Bürger Chancengleichheit in allen
  Belangen und verbindet die Gesellschaft zu einer
  Interessengemeinschaft.
- schafft Arbeitsplätze und stützt die sozialen 
  Strukturen.
- bremst die Kostenexplosion und entlastet die
  Renten-Systeme.
- macht die Schweizer-Wirtschaft wieder
  konkurrenzfähig.
- erhält die Kaufkraft und verhindert, dass die
  Gewinner von heute zu den Verlierern von morgen
  werden.
- revidiert den Stellenwert der natürlichen Person,
  insbesondere der Frauen und Kinder.
- schafft Gerechtigkeit in allen Steuerangelegenheiten.

Mit der confutura-Formel wird der gesellschaftliche Zerfall in eine Zweiklassengesellschaft verhindert.

Chancengleichheit in der ersten Lebensphase.
Bei der Allgemeinbildung, der Schulbildung und der Berufsausbildung wird der nach-kommenden Generationen wieder die notwendige Fürsorge beigemessen. Durch eine engere Zusammenarbeit zwischen Eltern und der Lehrerschaft wird das Talent des einzelnen Kindes gefördert. Das wiederum hat positive Wirkung auf die spätere Berufswahl und fördert die Freude an der Arbeit. Um das, was die Freude an der Arbeit ausmacht, steigern wir die Leistung. 
Mit abgestuftem Kindergeld vom 1. bis zum 3. Kind wird die Kinderbetreuung einer vergleichbaren Arbeit entsprechend honoriert und sozial versichert.
Unser Vorschlag: 1. Kind Fr. 1200.- , 2. Kind Fr. 400.- , 3. Kind Fr. 200.-. 
Das schafft die in der Zukunft dringend benötigten Arbeitsplätze, stützt die Rentensysteme, wirkt präventiv gegen die Kriminalität und festigt das familiäre Zusammengehörigkeitsgefühl. Nur das gemeinsam Erlebte oder Durchlebte verbindet.
Die von vielen geforderte Mutterschaftsversicherung wird damit kompensiert und eine ausgleichende Gerechtigkeit gegenüber Kinderlosen geschaffen.
Die Mehrausgaben lassen sich andererseits bei den Präventivmassnamen und den Folgekosten, die das Generationenproblem und eine Zweiklassengesellschaft mit sich bringen wieder einsparen.

Chancengleichheit in der zweiten Lebensphase
Die Erwerbstätigen, vom einfachen Arbeiter über die KMUs (kleine u. mittlere Unternehmen) bis zum höchsten Kaderangestellten werden ohne Substanzentzug durch die direkten Steuern in ihren Verpflichtungen betreffend Karriere, Familie, Grundeigentum, und Vorsorge entlastet. Geld wird für alle zum Werkzeug.
Mit diversifizierten Investitionen in unsere Wirtschaft und als Aktionär kann jede(r) unsere Zukunft mitgestalten und am Vermögenszuwachs partizipieren.
Stellvertretend für viele, werden Firmenschliessungen wie bei der ADtrans nicht mehr so leicht möglich und notwendig sein. 
Für das Gewerbe und den Handel wird die Konkurrenzfähigkeit vor allem im grenznahen Bereich wesentlich verbessert.
Steuerhinterziehung und Schwarzgeld bieten keine Vorteile mehr, denn die Anwendung der confutura-Formel kommt einer Steueramnestie gleich.
Die Verlierer aus der Rezession der 90er Jahre werden um die Steuerschulden entlastet und erhalten dadurch wieder eine Chance.
Der Stellenwert der natürlichen Person wird revidiert.

Chancengleichheit in der dritten Lebensphase
Den Uebergang ins Rentnerleben kann den erarbeiteten Werten entsprechend individuell erfolgen. Bei Bezugsbeginn von AHV und BVG müssen 50% des Vermögens in sicheren Anlagen (z.B. Staatsanleihen, CH-Aktien, Versicherungen, Immobilien) investiert sein und dienen der Steuerbehörde als Sicherheit.
Ohne Teuerungsantrieb "direkteSteuern" bleibt die Kaufkraft der Ersparnisse und der Renten erhalten. Die Flucht ins Ausland bleibt den Rentnern erspart.
Ein weiteres Novum: Die Eidg. Steuerbehörde oder die Nationalbank verwalten unwieder-rufliche Akontozahlungen an die Hinterlassenschaftsabgabe mit einer Verzinsung in der Hohe des Leitzinssatzes, plus Teuerung. Die Schlussab- rechnung erfolgt nach dem Ableben.
50% des Gesamtvermögens gehen an die Erben, 50% an das "Betriebssystem Staat" und damit zurück in den Geldkreislauf. Die Finanzhierarchie der Erben bleibt dabei erhalten 

Aus der zweckgebundenen Hinterlassenschaftsabgabe wird in Nachstehendes investiert.
-  Bildung:
Allgemeinbildung, Schulbildung, Berufsausbildung, militärische Ausbildung, sowie die entsprechenden Infrastrukturen.
-  Schutz:
Für die Bevölkerung, die Nation und unsere Umwelt.

Allgemeines und wichtige Pluspunkte.
Jede(r) gewinnt, keine(r) verliert.
Der Computer hat die Arbeitswelt verändert. Arbeitsplätze wurden dadurch geschaffen, aber noch mehr werden wegrationalisiert. Der Vorteil der Einen wird zum Nachteil der Andern.

Mit der EDV und der confutura-Formel werden viele wichtige Arbeitsplätze geschaffen und die Steuern und der Geldkreislauf funktionieren nach dem Verursacherprinzip.

Das Versteckspiel mit den Steuerbehörden wird überflüssig und uninteressant.

Die Inflation wird gebremst. Die Kosten aller Dienstleistungen verringern sich und demzufolge die Lebenshaltungskosten. Vor allem werden das Gesundheitswesen, die Sozialdienste, die Justiz und die Behörden entlastet.

Gewaltbereitschaft, Kriminalität und Wirtschaftsdelikte nehmen ab. Moral und Ethik werden gelebt und gewinnen an Bedeutung.

Der Wirtschaftsstandort Schweiz gewinnt an Wert. Das Bruttosozialprodukt steigt.

Altlasten werden sukzessive abgebaut.

Die Schweiz geht innenpolitisch gefestigt und aussen- wie wirtschaftspolitisch gestärkt in die Zukunft.

Die Schweiz wird durch das Umsetzen der confutura-Formel wieder zum Inbegriff gelebter Demokratie.

Die bestehende Zweiklassengesellschaft entwickelt sich zu einer Interessengemeinschaft und die Solidarität wird automatisiert.

Die Umsetzung der Menschenrechte wird Realität.

Miteinander, statt gegeneinander!

Der confutura-Verein vertritt alle natürlichen Personen und bietet eine echte Alternative für die Politikverdrossenen und alle, die sich von Gewerkschaften und Parteien nicht mehr vertreten fühlen.
Eine Mitgliedschaft ist für jede(n) möglich. Fr.150.- im ersten Jahr, Fr. 120.- für Folgejahre.
Als Einzelmitglied, als Stammtisch, als Frauenrunde, als Elternvereinigung, als Lehrer-zimmer als Arbeitskollegenschaft oder als WG usw..

Die Faust im Sack verändert nichts. Mit Ihrer Mitgliedschaft unterstützen Sie den Verein confutura in seinem Engagement, die confutura-Formel zur Anwendung zu bringen und damit das Ziel, die Chancengleichheit für alle zu erreichen. 

 

Rudolf Walther

Präsident, Verein confutura

Beitrag veröffentlicht am 07. Juni 2000

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