Von der Fiktion des freien Willens

Man tut etwas, weil man es tun KANN. Nicht, weil man es will.

Indem wir tun, was wir tun können, erschaffen wir uns neue Möglichkeiten. Die (beschränkte, fragliche) Freiheit im Handeln besteht lediglich in der Auswahl dessen, was wir tun.

Wir erreichen unsere Ziele mit der Erschliessung von Möglichkeiten und nicht, bestenfalls indirekt, mittels eines freien Willens.

Wer da also etwas will, hat sich durch die Auswahl seines KÖNNENS neue Wege zu ebnen; sofern das gewollte passieren KANN, wird es eintreten.

Wer mehr tut, erschliesst sich mehr Möglichkeiten und Optionen, um Wünsche zu verwirklichen.

Der Weise wählt sein tun mit Bedacht und ist emsig.
 

Name: Stefan Zürcher
Adresse: Untermattweg 36
PLZ/Ort: 3027 Bern

Tel: 031 992 23 89
E-Mail:
yorix@swissonline.ch

Beitrag veröffentlicht am 3. Sept. 1999

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